Christoph Probst

Weil sich der Todestag der Geschwister Scholl (22. 2. 1943) heute wieder jährt, möchten wir unserer Vorbilder gedenken und im Vorfeld der morgigen Gedenkveranstaltung für die Opfer des NSU-Terrors den Film “Sophie Scholl -die letzten Tage” empfehlen.

“Februar 1943: Bei einer Flugblatt-Aktion gegen die Nazi-Diktatur wird die junge Sophie Scholl zusammen mit ihrem Bruder Hans in der Münchner Universität verhaftet. Tagelange Verhöre bei der Gestapo entwickeln sich zu Psycho-Duellen zwischen der Studentin und dem Vernehmungsbeamten Robert Mohr.

Sophie kämpft zunächst um ihre Freiheit und um die ihres Bruders, stellt sich schließlich durch ihr Geständnis schützend vor die anderen Mitglieder der “Weißen Rose” und schwört ihren Überzeugungen auch dann nicht ab, als sie dadurch ihr Leben retten könnte…

“Sophie Scholl – Die letzten Tage” ist das sensible Porträt einer 21-jährigen, lebensfrohen Studentin, die für die Idee der “Weißen Rose” zum Tode verurteilt wurde. Der Film schildert die letzten sechs Tage (17. – 22. Februar 1943) im Leben von Sophie Scholl aus ihrer persönlichen Perspektive. Durch ihr Aufbegehren gegen den Nationalsozialismus wurden Sophie Scholl, Hans Scholl, Christoph Probst und alle anderen Mitglieder der Widerstandsgruppe zum Inbegriff für Zivilcourage, für einen friedlichen Kampf gegen Gewaltherrschaft und Unterdrückung. (…)”